Re: Fortsetzung: Drohnen der Berliner Polizei im Einsatz: Teil II - Britische Polizei setzt erste Drohne ein

Drohnen hatten für gewöhnlich eine ungeheuer deeskalierende Wirkung.
Die kleinen Maschinen hatten in den letzten Monaten vielfache
Verwendung gefunden und es schien fast schon so, als hätten sie den
Sprung von der Erprobungs-Zeit zum Routine-Einsatz geschafft. Den
Kameraaugen der kleinen Flugroboter entging nur wenig. Ihr
teilautonomes Funktionsprinzip bewährte sich aus einsatzpraktischer
Sicht hervorragend. Die stickstoffgekühlten Hochleistungsprozessoren
bewältigten in Sekundenbruchteilen die Aufgabe, alle
Kameraaufzeichnungen in Daten-templates umzurechnen und diese mit
einer mitgeführten voluminösen Datenbank voller Bewegungsschemata
abzugleichen. Hatten sie in den Videodaten eine typische Wurfbewegung
wiedererkannt, so hefteten sie sich unerbittlich an das dazugehörige
Individuum und sendeten zeitgleich alle Informationen über den
Vorgang, den Standort der Person, ihre Gesichtsgeometrie und die
Bewegungsprofile, an den Zentralcomputer in Tempelhof. Dort wurden
die Daten weiter aufbereitet und mit verschiedenen Datenbanken der
Polizei und des Einwohnermeldeamtes abgeglichen. In vielen Fällen
konnte die Identität der Zielperson geklärt werden, ehe diese ihre
Beobachtung überhaupt bemerkt hatte. Sonderstaatsanwälte entschieden
umgehend anhand des eintreffenden Materials, ob eine weitere
Verfolgung und Festnahme sich lohnte oder nicht.
Jetzt hatte selbst Rothschild die Aufregung gepackt.

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