Re: FT: Österreichische Polizei verarscht Heise-Journalisten - Österreichische Polizei will Videoüberwa…
polizei: Indem Österreichs Polizei einen besonders blöden Vorwand für
> ihr neues Kennzeichenüberwachungssystem benutzte, lockten sie prompt
> die Presse, allen voran das Heise-Forum, und deren Leserschaft auf
> die falsche Fährte. Die Leser stürzten sich sofort auf die Behauptung
> man wolle Kfz-Dieben damit auf die Spur kommen und machten sich über
> die “dummen” Österreicher lustig die tatsächlich glaubten, Kfz-Diebe
> würden keine Kennzeichen wechseln.
Werden die Autos nur von Österreichern geklaut?
> Nur wenige Monate später, das System war gerade mit Millionenaufwand
> aufgebaut worden, stellte sich wie nicht anders zu erwarten heraus,
> dass man damit tatsächlich keine tausende von Kfz-Dieben fangen kann.
> Doch die Politik hatte schon eine Lösung parat damit das Geld nicht
> völlig in den Sand gesetzt waren: Man programmierte die Software
> einfach ein wenig um und schon liesen sich mit dem System alle
> Fahrzeuge erfassen und speichern die an solch einer Anlage vorbei
> fuhren. Die Daten wurden dann in einer zentralen Datenbank erfasst
> und dienen nun zum Erstellen von Bewegungsprofilen und ausfindig
> machen von Steuersündern.
Steuersünder haben in der Regel Büroadresse und Steuerberater, wenn
nicht sogar gute Freunde in der Politik, Freunde auf deren Ehrenwort
man sich verlassen kann! Steuersünder sind nicht obdachlos, und wenn
sie nur von Hotel zu Hotel reisen könnte man sie über ihre CreditCard
ausfindig machen, wenn sie zur Fahndung ausgeschrieben sind.
Viel einfacher:
Die Kameras strategisch geschickt aufgestellt, kannst du die Vergabe
von Speedtickets automatisieren.
Wenn die zwei Kameras 65km auseinanderliegen, und der Fahrer 20min
gebraucht hat, kann er ein Tempolimit von 130 km/h nicht eingehalten
haben. Natürlich müßte das man mal umrechnen auf aktuelle Distanzen
und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Weiterhin darf man das Bußgeld
nicht zu hoch ansetzen, sonst gibt es keine Einnahmen mehr. Man
könnte das Bußgeld ja flexibel gestalten um rauszukriegen wo das
Optimum liegt. Am Nationalfeiertag ist es gratis, man will die Kunden
ja nicht verärgern. Gleichzeitig kann man da mal feststellen, wie
schnell ohne Überwachung gefahren wird, und die Tarife dann besser
optimieren.
Hätte ich mir das jetzt patentieren lassen sollen?
hh