Archive for August, 2008

Re: Der richtige Weg ? - Chinesische Polizei setzt zur Abschrecku…

Sonntag, August 31st, 2008

> Ins Netz darf man
> sich grundsätzlich nur bewaffnet mit Firewall und Antivirus wagen
Dass eine Firewall ein Muss ist, ist Quatsch. Man muss nur unnoetige
Dienste abschalten! (Ist sogar oft sinnvoller als diese “Personal
Firewalls” die dem Anwender eine Scheinsicherheit vermitteln)
Antivirus-Software braucht man auch nicht in jedem Fall.
> und
> möglichst mit einem extra Rechner der nicht produktiv eingesetzt wird
> und schon garnicht im eigenen Netzwerk hängt.
Das waere nicht verkehrt, aber oft nicht machbar.
Haengt uebrigens auch vom Verhalten der Benutzer ab, ob es so sein
muss.
> Da Frage ich mich wirklich ob die Chinesen das nicht vielleicht von
> anfang an richtig gemacht haben mit dem Internet. Gauner dürften es
> da wohl etwas schwerer haben.
Ein “Internet” ohne Regiemekritik, anderssprachige Wikipedia etc.? Na
ganz toll.
Aber war ja klar dass einige wieder Angst haben und am liebsten das
ganze Netz zensieren wollen, “sie koennten ja auf etwas Kriminelles
stossen”.

Re: Frage: Konsequenzen - Polizei erwischt Musikpiraten

Freitag, August 29th, 2008

> siehs doch mal realistisch! Wenn die Polizei (Staatsanwalt) zu Besuch
> kommt haben die auf jeden Fall auch Beweise aus anderer Quelle (woher
> sonst der Durchsuchungsbefehl). Deinen Pc siehst du also, da
> Tatwerkzeug, eh nie wieder. Du kannst jetzt kooperieren und die
> Passwörter rausrücken oder aber nicht. In letzterem Falle wird die
> Strafe, mangels Einsicht, aber wohl härter ausfallen. Der Denkfehler
> ist aber immer desselbe, die Verschlüssellung nützt dir nur wenn sie
> in der Wohnung stehen, wenn sie dort stehen haben sie aber
> offentsichtlich die Beweise schon……
>
> Bis dann,
> Ralf Laudwein
Hallo,
hätten Die aber nur Beweise, dass jemand einige Alben geuploadet hat,
die Person zu Hause aber 100GB Stuff hat, kann man wenn man
verschlüsselt nur für den upload der wenigen Alben bestraft werden..
Würden sie aber Zugang zu den 100GB haben, bekäm man eine viel
höherer Strafe..
Ciao
l4rs

Re: Steuerklassen - Polizei stellt Mordvideo ins Netz

Freitag, August 29th, 2008

:
>
> > Team-Psycho.de (Black14987@aol.com) schrieb am 17. Juli 2001
> 16:25:
>
> > > Grundgesetz Art. 6
>
> > > (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der
> > > staatlichen
> > > Ordnung.
>
> > > (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht
> > > der
> > > Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre
> > > Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
>
> > Also: Die Eltern haben die Pflicht? […]
> > Es wird auch nur von dem “Schutze” gesprochen. Nichts von der
> > Pflicht zur unbedingten Vermehrung…
>
> ROTFL … *tränenindenaugen* …
>
> Du Schelm mißverstehst ihn doch absichtlich. Aber vielleicht hat
> Team-Psycho.de das ja wirklich so gemeint …
Nein, hat er wohl nicht wirklich, es passte aber in die
Argumentationskette :-) -> per Staat verordnete Pflicht zu Kindern -> staat zahlt für Kinder /
aber: Pflicht existiert nicht, warum soll Staat dann zahlen ?
> “[…] die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht […]” bezieht sich
> IMHO darauf, daß vor allem die Eltern das Kind erziehen, vor
> Lehrern
> und anderen “Hilfserziehern”.
Und genau das wird von immer weniger Eltern wahrgenommen und die
Pflicht zur Erziehung auf den Staat (Schule,etc) bzw. auf die
Gesellschaft (hier: Fernsehen, Gameboy,etc) abgewälzt.#
> Ich glaub’ aber nicht, daß unser GG ausdrückt, daß es eine Pflicht
> zum Kinde gibt. *immernochtränenindenaugen*
das wär ja geradezu kriminell…
..
..
..
..
..

Re: Steuerklassen - Polizei stellt Mordvideo ins Netz

Freitag, August 29th, 2008

:
> > ShakeHead schrieb am 17. Juli 2001 11:50:
> > Willst Du jetzt behaupten, dass die Mehrzahl der Kinder ungewollt
> > auf die Welt gekommen sind, und daher die Eltern dringender
> > finanzieller Unterstützung bedürfen, da die finanzielle Belastung
> > vorher nicht planbar war ?
> Nicht die Mehrzahl aber ein großer Teil der Kinder vor der Freigabe
> der
> Pille, waren wirklich ungewollt. Der Spruch ’sie müssen heiraten’,
> stammt aus diesen Zeiten. […]
Damit kannst Du doch nicht für das Jahr 2001 argumentieren!
Die Generation, die bei der Einführung der Pille geboren wurde, ist
jetzt 40 - einige Jahre alt.

> Ohne finanzielle Unterstützung zwingst du die Menschen zum Leben in
> Armut oder zur Abtreibung/Kindstötung. Jede alleinstehende Frau,
> die ein Kind bekommt, ist ein weiterere Fall für die Sozialhilfe.
Hier soll die Solidarität doch auch greifen.
> Nur wenige haben einen Beruf der es ihenen erlaubt nach 3 Jahren
> Babypause
> wieder einzusteigen und genug zu verdienen um eine Tagesmutter zu
> bezahlen.
Da hatten die in der “Zone” es damals besser (einer der wenigen Punkte
wahrscheinlich). Eventuell wird ja auch gesamt-teutsch
mal darüber nachgedacht, daß Krippenplätze auch Produktivität
freisetzen könnten.
mfg, floh

Re: Frage: Konsequenzen - Polizei erwischt Musikpiraten

Donnerstag, August 28th, 2008

polizeiWas sind eigentlich die Konsequenzen wenn die Staatsmach auf Besuch
> > kommt, und die verschlüßelten Partitionen nicht knacken kann ? Kommt
> > man dann in Beugehaft bis man das Passwort rausrückt ?
>
>
> Nein.. Du hast doch das Recht, die Aussage zu verweigern, wenn du
> dich selber belasten solltest.
>
> Und solang es kein entsprechendes Gesetz gibt, das besagt, dass du
> die PWs rausrücken musst, kann Dir nichts passieren..
>
> Notfalls könnte man ja sagen, dass illegale Soft drauf ist, man aber
> nichts weiteres sagen möchte, weil man sich eben selbst belastet..
siehs doch mal realistisch! Wenn die Polizei (Staatsanwalt) zu Besuch
kommt haben die auf jeden Fall auch Beweise aus anderer Quelle (woher
sonst der Durchsuchungsbefehl). Deinen Pc siehst du also, da
Tatwerkzeug, eh nie wieder. Du kannst jetzt kooperieren und die
Passwörter rausrücken oder aber nicht. In letzterem Falle wird die
Strafe, mangels Einsicht, aber wohl härter ausfallen. Der Denkfehler
ist aber immer desselbe, die Verschlüssellung nützt dir nur wenn sie
in der Wohnung stehen, wenn sie dort stehen haben sie aber
offentsichtlich die Beweise schon……
Bis dann,
Ralf Laudwein

Re: Steuerklassen - Polizei stellt Mordvideo ins Netz

Donnerstag, August 28th, 2008

polizeirafGravenkotz schrieb am 17. Juli 2001 1:15:
> > Korrekt einerseits. Andererseits: Wieso schaffen ich die Leute
> > vier Kinder an. Die kommen [im Normalfall] ja nicht alle zugleich,
> > sondern
> > es gehört schon eine “Historie” dazu. Wenn also bei zwei Kindern
> > das Geld langsam knapp wird, so sollte langsam das Überlegen
> > einsetzen!
> Eine polemische Frage … hier eine Antwort !
>
> Ein bekannte hatte ein Kind, sie verließ sich auf die Aussage des
> Arztes, dass sie stillend und kurz nach der Geburt nicht schwanger
> werden kann ( Prolaktin wirk wie Pille ) …. sie bekam Zwillinge.
>
> Sollte sie geschieden werden und dann einen Mann mit 2 Kinder
> heiraten, dann wären es schon 5.
Korrekt. Gibt es.
Dann müßten aber sozusagen zwei Menschen übrigbleiben
(die jeweiligen ex-Partner), die dann keine Kinder mehr haben bzw.
bekommen. Sagen die sich aber: “ruhig noch ein Kind”, so kippt die
Gesamtbilanz langsam um …
> Es sind auch Fälle geschehen, in denen ein Kinderreiches Ehepaar,
> mit gesichertem Einkommen durch Arbeitslosigkeit verarmt.
Ja klar. Man darf sich eben nicht darauf verlassen, daß entweder
schon alles gutgehen würde, oder (ansonsten) einem schon geholfen
wird. Wer zeimlich viele Kinder hat, ist dahingehend gefährdet.
Aber das muß doch nicht ich mir aufbürden lassen.
Dies ist ja mein ständiges Reden: Nachdenken - und Vorausdenken!
Nicht immer nur rumlamentieren “mir ist das und das übles passiert”
und nicht verstehen (wollen), daß jeder einzelne für sich selbst und
sein Handeln verantwortlich ist.
> Und dass mir jetzt niemand mit Argumenten zu prä- oder postnataler
> Abtreibung kommt.
Auch ich hoffe, daß dieser völlig on-topic liegende Thread nicht
etwa thematisch abgleitet :^)
> cu ShakeHead
dito, floh

Re: Krypto Filesystem - Polizei erwischt Musikpiraten

Donnerstag, August 28th, 2008

polizei-)
> Was man aber nicht vergessen sollte ist, das ein Hacker oder
> meinetwegen auch ein “Profi-Hacker” in der Regel keine Ausrüstung im
> Wert von mehreren Hunderttausend Euro sein eigen nennt, die speziell
> für das knacken verschlüsselter Daten konzipiert wurde.
> Ermittlungsbehörden oder Geheimdienste werden solch eine Ausrüstung
> in der Regel doch besitzen?
> Es ist wohl eine reine Kosten/Nutzen-Rechnung, das solche Systeme nur
> bei Kapitalverbrechen oder geheimdienstlichen Aktivitäten eingesetzt
> werden, und nicht bei “lächerlichen” Urheberrechtverstößen eines
> Teenagers.
> Wäre ich ein Verbrecher - ich würde mich nicht auf PGP etc.
> verlassen…
Sorry! In Mathe nicht aufgepaßt? Kurz umrissen: Primzahlenzerlegung,
fehlende Quantencomputertechnologie…Niemand auf diesem Planeten hat
je einen PGP Schlüssel mit vernünftiger Länge geknackt. Auch keine
finsteren Superausrüstungen der Sicherheitsorgane. Mehr kann Dir
sicher Lutz Donnerhacke sagen :-)) (Gibts den eigentlich noch?)
mfg,
Flashman

Re: Krypto Filesystem - Polizei erwischt Musikpiraten

Donnerstag, August 28th, 2008

polizeiwäre es z.B. mit der XBox und seinem 2048 schlüssel. Ohne Mod
> chip bekommst Du das ding nicht geknackt.
Was hindert einen Fachmann daran, einen Mod-Chip in die X-Box
einzubauen um sie zu knacken?
> Du brauchst eigentlich nur pgp nehmen einen 1024 bit schlüssel
> generieren, und Du hast eine recht lange weile Ruhe vor den Daten
> wenn Du deinen schlüssel verlieren solltest.
>
> hey, im Web gelten sogar 128bit schlüssel bei SSL als sicher genug
> fürs online Banking.
Ich verstehe schon worauf Sie hinaus wollen. Ich halte die gängigen
Verschlüsselungssysteme schon für sicher genug, um Hinz und Kunz
davon abzuhalten meine Kreditkartennummer zu missbrauchen, oder mein
Bankkonto zu plündern.
Ich denke auch, das ein sogenannter “Hacker” bei einer mit 1024 bit
verschlüsselten Mail keine Chance hat diese zu knacken.
Was man aber nicht vergessen sollte ist, das ein Hacker oder
meinetwegen auch ein “Profi-Hacker” in der Regel keine Ausrüstung im
Wert von mehreren Hunderttausend Euro sein eigen nennt, die speziell
für das knacken verschlüsselter Daten konzipiert wurde.
Ermittlungsbehörden oder Geheimdienste werden solch eine Ausrüstung
in der Regel doch besitzen?
Es ist wohl eine reine Kosten/Nutzen-Rechnung, das solche Systeme nur
bei Kapitalverbrechen oder geheimdienstlichen Aktivitäten eingesetzt
werden, und nicht bei “lächerlichen” Urheberrechtverstößen eines
Teenagers.
Wäre ich ein Verbrecher - ich würde mich nicht auf PGP etc.
verlassen…

RE - Britische Polizei soll Zensurbehörde wer…

Dienstag, August 26th, 2008

polizeiehlen nämlich die Grundlagen des Englischen Rechts, um den
> Gesetzentwurf beurteilen zu können. Auch wenn im Gesetz ein Vorgehen
> gegen eine Sperrverfügung nicht explizit genannt wird, so könnte es
> trotzdem möglich sein (von einem Journalisten erwarte ich, dass er
> das genauer überbprüft und dann nachreicht).
Davon würde ich ausgehen. Allerdings hat der Provider bzw. der CP
hier dann den schwarzen Peter und das Prozessrisiko. Es dürfte also
defakto darauf hinauslaufen, daß der Anbieter sich selbst kümmern
muß und erstmal abgeschaltet bleibt.
>
> Das die Polizei Rechte zum sofort Handeln bekommt ist nicht unüblich.
Doch ist es. In DE eigentlich nur bei Gefahr in Verzug. Ansonsten
braucht es immer einen Richter. Und den braucht es auch hierbei.
Nur eben nachträglich :)
> Wenn Du Dich in die Fussgängerzone stellst, z.B. ohne Gewerbeschein,
> dann wird die Polizei/das Ordnungsamt das sofort auch unterbinden.
Eben. Das Ordnungsamt. Ist allerdings auch etwas anderes. Denn hier
liegt dann ja offensichtlich eine Ordnungswidrigkeit/Straftat vor.
Bei einer Publikation im Internet kann die aber durchaus Auslegungs-
sache sein. Und genau da liegt das Risiko. Die Polizei wendet nicht
Gesetze an sondern legt sie aus. Und das ist NICHT Aufgabe der
Polizei.
> Danach steht Dir der Rechtsweg offen.
Eben. Und schon liegt der Schwarze Peter in deinem Blatt.
Bei der Ordnungswidrigkeit von oben begründet. Denn mit
einem vorhandenen GS kannst du die Sache schnell aus der
Welt schaffen. Bei der anderen Geschichte nicht.
> Kritisch an dem Gesetz ist also, ob die jeweilige Einschätzung der
> Polizei auch einer rechtsstaatlichen Überprüfung unterliegt. Im Falle
> einer Strafe, ist das sicherlich so.
Die Strafe sicherlich. Aber orakeln gehört eigentlich nicht zu den
polizeilichen Kernaufgaben. Obendrein spreche ich den allermeisten
Polizisten hier einfach mal Fachkenntnis ab. Gesetze anwenden und
sie auslegen sind zwei paar Schuhe. Ansonsten könnte man seine Altervorsorge
jedem Polizisten auch gleich die Zulassung als Rechtsverdreher in die Hand
drücken.

Re: Krypto Filesystem - Polizei erwischt Musikpiraten

Dienstag, August 26th, 2008

polizeiauchst eigentlich nur pgp nehmen einen 1024 bit schlüssel
> generieren, und Du hast eine recht lange weile Ruhe vor den Daten
> zung/”>wenn Du deinen schlüssel verlieren solltest.
> hey, im Web gelten sogar 128bit schlüssel bei SSL als sicher genug
> fürs online Banking.
Hi!
Ich habe hier gerade das Gefühl, daß hier was durcheinander geht.
PGP und SSL sind ganz verschiedene Verfahren. PGP basiert auf einem
asymmetrischen Verfahren (RSA) und SSL setzt sysmmetrische Verfahren
ein. Man kann daher die Schlüssellängen nicht so einfach vergleichen.
Bei symmetrischen Verfahren müßte man theoretisch einfach “nur” alle
Schlüssel durchprobieren, um die Verschlüsselung zu knacken. Aber
2^128 Möglichkeiten sind ne ganze Menge und somit dauert dies viel zu
lange (Monate, Jahre - je nach Anzahl der verwendeten Rechner).
Deshalb reichen hier auch 128 Bit völlig aus.
Bei den asymmetrischen Verfahren werden zahlentheoretische Probleme
ausgenutzt. Z.B. bei RSA, was bei pgp verwendet wird, wird für den
Schlüssel
das Produkt von zwei großen Primzahlen verwendet. Und mit
groß
meine ich groß, z.B. bei 1024-Bit-Schlüsseln für jede Primzahl
ca 512 Bit.
Ich möchte hier jetzt nicht genauer auf das Verfahren eingehen, aber
zum Knacken müßte man aus diesem Produkt, was wieder eine sehr große
Zahl ist, die Primfaktoren berechnen. Und dies ist sehr(!!) aufwendig
bei so großen Zahlen, denn es gibt keinen effizienten Algorithmus
dafür. Aus diesem Grund werden bei asymmetrischen Verfahren auch
erheblich längere Schlüssel verwendet als bei den symmetrischen.
Aber beide Verfahren sind sicher, also es ist sehr unwahrscheinlich
(und sehr zeitaufwendig), daß jemand solch eine Verschlüsselung
knackt. Aber 100%ige Sicherheit kann es natürlich nicht geben!
Aber ich glaube nicht, daß die Polizei das versuchen würde zu
knacken. Da kann man lieber versuchen, daß verwendete Passwort (oft
nur ein paar Zeichen) herauszufinden(siehe obige Beiträge) oder
gleich zu knacken. Also wenn man dann auch noch lange Paßwörter
verwendet, haben die recht wenig Chancen.
Schönen Abend noch
Karsten