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Der Staat, der liebe Staat

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Das ist ein unsinniges Argument. Denn durch das Hüpfen haben sie keinen Vorteil. Deshalb hüpfen sie möglichst nicht. Man kann ja schön weiterverdienen, wenn man weitermacht. Was ich meinte war: Wir würden (zwangsläufig) sehr viele Bankenpleiten sehen, wenn die Anreize tatsächlich sehr ungünstig wären. Wir sehen nicht sehr viele, die Anreize können nicht *soo* schlecht sein. Stimmt es, dass es sich ‘lohnt’ 10 Jahre in eine Bank zu investieren (und die Dividenden mitzunehmen) um sie dann hopps gehen zu sehen? Nein. Aber es ist auch nicht so schlimm (wenn man sein Geld schon wieder raushat). Das macht keinen Sinn: Die Aktionäre würden das Pleiterisiko *immer* einpreisen. Wenn sie es nicht tun (oder nur zu einem geringen Prozentsatz), dann heißt das schlicht und einfach, das sie eine Pleite für sehr, sehr unwahrscheinlich halten. Hier wendest du einen kleinen, aber entscheidenden Trick an: Du sagst, die Gewinne bleiben gleich. Das ist kein “Trick”: Aktienrenditen und Price-Earnings Raten sind auf lange Sicht ziemlich stabil. Du wirst _kein_ Unternehmen finden, bei dem sich die Eigner mit so einem Ergebnis zufriedengeben. Stattdessen werden zweistellige Gewinnsteigerungen gefordert. Jaja “fordern” kann man viel wenn der Tag lang ist - da wäre aber auch noch die Konkurrenz, die das gleiche “fordert” und am Ende des Tages stehen sie doch wieder mit dem selben Gewinn da. Wenn Aktionäre wirklich *erwarten* würden (und nicht nur “fordern”), dass sich die Gewinne stark erhöhen, dann würden sie das in die Aktien einpreisen - dementsprechend wäre die P/E ratio viel höher. Das kann man bei bestimmten Unternehmen auch beobachten: Google hat eine P/E ratio von 50 .. offenbar erwarten die Aktionäre, das die Gewinne in Zukunft stark steigen, deswegen ist die Aktie sehr teuer verglichen mit den aktuellen Gewinnen. Das heisst, nach wesentlich weniger als 15 Jahren hat der Anleger sein Geld raus und verdient ab dann kräftig. Nein, wie gesagt: Macht keinen Sinn, *soo* einfach ist es auch nicht mit Aktien Millionär zu werden -> beschäftige dich mal mit “Portfolio Theory”, stinklangweilig liefert dazu aber die entscheidendenn Einsichten. Kann man als Eigner beeinflussen. Wenn sie es aus der Absicht heraus, noch höhere Gewinne zu erwirtschaften, nicht tun -> selbst schuld. Die Aktionäre sind ja nicht blöd. Wenn sie glauben würden, das das Unternehmen jeden Moment pleite gehen könnte, würden sie eine riesige Auschüttung fordern und den Laden schließen. Wenn die Aktionäre stattdessen viel Geld reinstecken dann kann man wohl davon ausgehen, dass sie erwarten das das Unternehmen noch ein Weilchen bei ihnen bleibt. Aktionäre sind keine “Götter” was Prognosen angeht (wie man kurz vorm Platzen der dot.com Blase sehen konnte). Aber ich bin auch immer skeptisch bei Leuten die sich hinstellen und sagen: “Ich weiß es besser als alle anderen” - Wer sich so sicher ist, soll seinen eigenen Arsch ins Feuer halten und dementsprechend investieren. Nur ausgeschüttetes Geld ist vor Gläubigern sicher. Wenn sie ihr Geld vor den “Gläubigern sichern” wollen würden, dann könnten sie gleich in Staatsanleihen investieren und müssten sich nicht erst mir den riskanten Aktien abgeben… realistischer als ‘die Bank geht nach 15 Jahren hops’ wäre wohl ‘die Bank hat in jedem Jahr eine Wahrscheinlichkeit von 1/15 hops zu gehen’ in *diesem* Fall wäre die erwartete Rendite der Aktionäre negativ.. auf das Geschäft würde sich kein Mensch einlassen! Wenn Banken wirklich so schnell hops gehen könnten, Sie können ganz schnell hops gehen. Schnell ja - aber nicht oft… Es müssen nur aus irgendwelchen Gründen alle Kunden ihre Einlagen zurück haben wollen. Stimmt “aus irgendwelchen Gründen” Das passiert natürlich in normalen Zeiten nicht. In Krisenzeiten kann man das keinesfalls garantieren. Nein man kann es natürlich nicht garantieren - aber *ich* halte es für sehr unwahrscheinlich, und genug andere Leute die ihr Geld in diese Institute stopfen offenbar auch -> wenn du es anders siehst, bitteschön: Wir leben in einem freien Land! Manche Leute halten alles mögliche für wahrscheinlich oder unwahrscheinlich. Du tust immer so als wären die in einer black-box gefangen und hätten überhaupt kein Interesse am überleben der Bank -> auch Quatsch. Das behaupte ich nicht. Wenn aber eine Massendynamik erst mal läuft, haben solche Überlegungen keinen Einfluß mehr. Bei einem Rockkonzert kann eine Anzahl von Ordnern, die nur 1/100 - 1/1000 der Zahl der Besucher entspricht, diese Meute bändigen. Aber nur solange die Meute mitspielt. Wenn da eine Panik ausbricht, werden die einfach überrannt. Völlig richtig - ich zweifele nicht an, dass das möglich ist, ich zweifele nur an das es *wahrscheinlich* ist, bzw. ausreichend wahrscheinlich um eine Intervention zu erfordern. Beispiel Rockkonzert: Es *könnte* eine Massenpanik ausbrechen - heißt das du bist dafür Rockkonzerte zu verbieten? Ich nicht, es passiert zwar - aber es passiert eben nicht oft. Ein Beispielszenario: Wenn die Klimaerwärmung (..) kann das kein lächerlicher 2%iger Mindestreservesatz und auch kein Einlagenfonds und auch kein Staat aufhalten. Ist es *unmöglich* das wir in eine neue “Great Depression” schlittern? Nein - aber es ist unwahrscheinlich und da es einen Trade-Off zwischen Effizienz und “Sicherheit” in dieser Frage gibt muss man sich eben für ein bestimmtes institutionelles Gefüge entscheiden. Wir *haben* und für eins entschieden und die meisten Menschen scheinen damit zufriedenn zu sein. Offenbar haben wir sogar eins, das sehr gut mit Krisen umgehen kann: Black Monday 1987, Lateinamerikanische-Schuldenkrise (mehrere Länder in LA haben ihre Schulden nicht mehr bedient), die Savings&Loans Krise in den USA in den 80ern, das Platzen der Japanischen Blase anfang der 90er, der Zusammenbruch der SU 1991, Irak-Krieg 1991, Asienkrise 1997/98, Russland- und Argentinienkrise 1998, LTCM-Zusammenbruch, Platzen der dot.com Blase 2000, 9/11 2001, Irak-Krieg 2003, .. all das waren durchaus heftige Schocks - aber alle hat unser System sehr schnell wieder verdaut, manchmal mit mehr oder weniger Magenschmerzen. Kann man Garantieren, dass nicht irgendwann einmal eine “Hyperkrise” kommt? Nein, kann man nicht - aber ich glaube unser jetziges dynamische System ist die beste Versicherung gegen kommende Krisen. Anderes Szenario: Der Ölpreis steigt aufgrund wesentlich schwieriger zu auszubeutender Quellen und zusätzlichem Raffinierungsaufwand innerhalb eines Jahrzehntes um ein Vielfaches. Gerade *darin* sind Märkte doch sehr sehr gut: Preisinformationen verarbeiten und möglichst schnell nach dezentralen Lösungen für Knappheitsprobleme suchen -> mit Sicherheit nicht sehr spaßig für unseren Wohlstand, aber ansonsten mache ich mir da keine großen Sorgen. Wenn du das alles für unrealistisch hälst, bitte. Für mich ist sind das ähnlich reale Szenarien wie der Ausbruch der Pest in vergangenen Jahrhunderten. Und für mich ist es ähnlich real wie der Ausbruch der Pest in *diesem* Jahrhundert ;) Siehe Szenarien oben. Wenn du solche Sachen für völlig ausgeschlossen oder auch nur sehr unwahrscheinlich hälst (oder VT), dann brauchen wir hier eigentlich nicht mehr weiterdiskutieren. Denn darauf stützen sich die Befürchtungen. Ich halte sie nicht für ausgeschlossen sondern - wie offenbar die meisten anderen Menschen auch - für ausreichend unwahrscheinlich. Ist es unmöglich das ich überfahren werde, wenn ich das Haus verlasse? Bestimmt nicht.. verlasse ich trotzdem das Haus? Ganz sicher.. (Manche) Politiker wollen uns auch weismachen hinter jeder Ecke lauere neuerdings ein Islamo-Faschistischer Terrorist - aber ich leb’ lieber mit dem Risiko als in einem Fascho-Staat. Übrigens: Wenn du tatsächlich überzeugt bist, das alle profesionellen Fremdkapitalgeber und Anleger so fürchterlich vertun (wer weiß? vielleicht hast du ja recht und morgen kracht alles Zusammen) dann solltest du ein bisschen mit Zins-swaps oder sonstigen Derivaten handeln und auf steigende spreads und sinkende Aktienkurse (..wenn die Aktionäre von deiner Theorie erst mal Wind bekommen stürzen die Kurse aber ab wie nichts!) setzen -> damit wirst du der neue Camping Buffet!! Ja, der neue Warren Buffett in einer verstrahlten Wüste. Toll. Also von Thermonuklear-Waffen war bisher nicht die rede .. so langsam wird es ja ziemlich “Schäublig” hier Mach dir mal nicht gleich in die Hosen! .. Sag mal, was ist eigentlich deine Alternative? Eines dieser Staatsbanken-Systeme die *wirklich* alle 10 Jahren zusammenkrachen, Hyperinflation erzeugen und Millionen Menschen mit in den Abgrund reißen? So wie jetzt wieder mal in Simbabwe? Habe ich nichts konkret ausgearbeitetes. Eine Mindestreserve von 100% wäre ein Anfang. Ein mit starken Anti-Korruptionsgesetzen ausgestattestes Staatsbankenbasiertes System wäre auch denkbar, also nicht wie in Simbabwe. Darüber müssten sich Experten Gedanken machen. Jaja und Bundeswehr im Inneren, lückenlose Telefonüberwachung, Gen-Daten Pool und Internetzensur - ohne mich! Ist es nicht genauso “unfair”, das “hässliche” Menschen nicht so leicht einen Partner finden? Was genau sollte der Staat denn da machen? Das ist unfair. Wenn der Staat da eine rationale Möglichkeit hätte, sollte er da was tun.

Ihr seid mindestens solche Verbrecher, wie diese Polizisten!

Mittwoch, April 7th, 2010

Denn was ist eure Reaktion auf die Beschreibung der Leiden eines Mannes, der gegen Ungerechtigkeit aufgestanden ist? Wie reagiert ihr, angesichts eines Berichtes über 7 Tage Isolation, Folter, Hunger und anschließende Demütigung durch öffentliche Zurschaustellung? Da wird behauptet, hier in Deutschland wäre es genauso. Unsere Polizei ist auch ein Haufen Faschisten und mein Lieblingskommentar stellte das Verhalten der ägyptischen Polizei mit der lösen Musikindustrie auf eine Stufe. Ihr könnt noch so sehr eure Realitätsverweigerung betreiben. Es bleibt dabei: Diese Aussagen sind im Umkehrschluss allesamt üble Verharmlosungen. Wer eine abgelehnte Beschwerde bei der hiesigen Polizei oder die Klage gegen einen Raubkopierer auf eine Stufe stellt mit solchen Menschenrechtsbrüchen, der ist ein mieses Stück Sch****, der die Opfer solcher Verbrechen auch noch für die eigenen überqueren Hetzbreien missbraucht. Dieses Forum ist über die letzten Jahre immer radikaler geworden und hat dabei jeden Sinn für Toleranz, Recht und ethische Grenzen verloren. Von der trassierenden Realitätsverweigerung Fang ich gar nicht erst an. “Diskussionen” wie diese hier, bestätigen das. In jedem Kindergarten geht es vernünftiger zu.

Motorenöl

Montag, März 8th, 2010

Ich nehme mal das “irre” aus deinem Foren-Nick und sage dir: du irrst dich. Gerhard hat eine Wahnvorstellung. Er glaubt, dass es Lichtgestalten gab Was soll das sein? Gibt dazu einen Link? Das hörte sich eher so an wie ein Rollenspielsetting.. Ich wünschte es wäre so, es klingt in der Tat fantastisch. Bedauerlicherweise gibt es aber *wirklich* Millionen Verwirrter, die   an sowas glauben. Kannst googeln, nach “Lichtarbeiter”, “große Meister” und sowas. Verwirrte Leute: Ich hatte mal Ende der Neunziger Kontakt zu einer Studentin, die auch an sowas glaubte. Durch Meditation und eine innere positive Einstellung können sich Menschen in Lichtstrahlen verwandeln und sind dann ganz toll und mächtig :-) und dass beispielsweise Jesus mal existiert hat, wobei dies aller Wahrscheinlichkeit nach nie der Fall war
Das ist ja beides orthogonal zueinander. Warum soll es den Zimmermannssohn Jeschua ben Jussuf, der dann ein charismatischer Prediger in einer religiös aufgeregten Zeit wurde, nicht gegeben haben. Mit der Christlichen Kirche und Christus hatte er wohl nicht viel gemein - die ist von Petrus und Paulus und einigen Motoren griechisch-jüdischer Abstammung erfunden worden. Es ist natürlich äußerst wahrscheinlich, dass es mehrere Personen gab, die “Jesus” genannt wurden. Es gibt ja auch eine große Menge an Leuten die zum Beispiel “Peter” geheissen haben. Nicht nur diese sondern sogar allen Menschen aller Zeiten haben gemein, dass keiner von ihnen der Jesus war, der in der Bibel beschrieben wurde. Es könnten höchstens einige Leute vor ungefähr 2000 Jahren gelebt haben, die auch diesen Namen trugen. Wann immer jedoch “Jesus” gesagt wird, so dachte man und beschrieb nicht diese. Genau so wenig, wie man an die ganzen Personen dachte, die 1889 geboren wurden und Adolf hiessen beschreibt, wenn man von Adolf Hitler spricht. Es gab aber sicherlich trotzdem hunderte Hitlers und auch Adolfs und vielleicht auch diverse Adolf Hitlers. Bei Hitler ist es allerdings unanzweifelbar belegt, dass dieser existierte. Im Fall Jesus ist dies nicht gelungen, ja, es gibt sogar
massiv viele Widersprechungen.

Alle Studenten in Ulm sind Terroristen

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Naja, vor kurzem über eine gelb rote Ampel gemoellert,
angehalten worden und gleich hat der Beamte doch versucht mir noch eine
Verletzung der Anschnallpflicht unter zujubeln, obwohl ich im ausgestellten
Wagen saß, natürlich angeschnallt, um besser an die Papiere heranzukommen…

Die suchen immer etwas gegen einen, hab ich das Gefühl

Hängt viel von der Person ab und bei der Polizei gibt es mindestens genauso viele Ärsche wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Pass auf! Beamtenbeleidigung!

Wenn man Bundeswehrsoldaten legal als potentielle Mörder bezeichnen darf, dann ist meine obige Aussage doch mindestens als objektive Feststellung zu werten. Wenn ich das zu einem einzelnen sage, dann ist es bestimmt Beamtenbeleidigung.

Anschlag auf Netzregler

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009

Spannungsschwankungen in Strommästen sorgen für Unruhe in Dörfern!
Telephone  spinnen, der Fernseher geht nicht, und der Computer stürzt dauernd ab!
Das sind die Folgen von beschädigten Netzreglern!

Warscheinlich haben sich Jugendliche einen Spaß dabei gemacht,
einen Netzregler zu beschädigen!

Jetzt muss die ganze Gegend darunter leiden!
Die Täter werden immernoch gesucht.
Netzregler

Lecker Essen

Mittwoch, April 22nd, 2009

Diesen Mittwoch gab es bei uns mal wieder was außergewöhnliches zu Essen. Es gab Pommes mit Hähnchen. Die Pommes waren sehr lecker und knusprig in heißem Fett gebruzzelt. Wie immer mit unserer Gas Friteuse. Am selben Abend noch schauten wir gemeinsam auf dem Sofa fern bis wir vor müdigkeit einschliefen. Bei so wertvollen Geräten ist es aber ratsam eine Versicherung abzuschließen. Aber dafür nicht die Autoversicherung kündigen ;)

Re: Wir ziehen die Grenze! - Polizei darf auf Verbindungsdaten von Jo…

Mittwoch, Oktober 1st, 2008

polizeimt genau! Darum sollte man sich nach fuer die Grundrechte (nach
> meiner definition) aller einsetzen.
… wenn man’s sich bei den Journalisten schon traut, die
entsprechend Krach schlagen können, wieso meinst du, dass es bei dir
als Privatperson anders läuft?
> Nein weil diese Hochgeachteten Individuen eins gemein haben das alle
> anderen nicht haben Courage und dieses Aeuserst selten ist in der
> heutigen Zeit. Jeder braucht ein Netz und doppelten Boden. Die
> grossen Erungenschaften unserer Freiheit wurden nicht herbei
> debatiert sondern durch Opfer erkaempft.
… und werden mittlerweile leider wieder rückgebaut. Ich schiebe es
auf mangelndes Geschichtswissen ….
> Ich glaube wir haben unseren wirklichen Kern und Streitpunkt
> gefunden. Darf es eine Instanz geben mit dem Alleheiligenschein der
> Gerechtigkeit und unfaelbarkeit oder sollten mehrere einzelne
> bestimmen was fuer alle gut ist. Ich tendiere zu ersterem weil
> Namentlich bekannt und seine Aktionen weitestgehend ueberpruefbar
> sind. Ich glaube in dieser Frage kann es nur einen kompromiss geben.
… die alte Frage: wer kontrolliert die Kontrollore. Ist das ein
Vergleich zwischen Papst und Demokratie? Und wenn einer allein
entscheidet, wo ist der Unterschied zur Diktatur? Und wie überprüfbar
Sachen sind, wurde hinreichend bewiesen, wenn sogar ein
Ex-Bundeskanzler Gesetze ignoriert und sein Schweigen über das Recht
stellt.
> >Macht korrumpiert, es gibt keine Ausnahme zu dieser Regel.
> Gandi, Jesus, Sokrates…
… Ghandi war in einer Regierung und hat Gesetze beschlossen? Jesus
war in einer Regierung und hat Gesetze beschlossen? Sokrates war in
einer Regierung und hat Gesetze beschlossen?
> Das ist vieleicht sogar Fakt aber nicht Beklatschenswert. Waehren
> doch alle anderen Statisten und Weckgucker.
… nein, aber wer vertraut einem unbekannte Fremden, wenn’s um
brisante Sachen geht?
> Dann waeren wir schon zwei in diesem Thread. Wie waehre es den damit
> ich wuensche mir das Journalisten auf meine “Informanten” hoeren ich
> gebe Ihnen einen Koeder und verdecke ein viel groessere Sauerei die
> ich am Stecken habe?
… dann musst du hoffen, dass niemand anderer von deiner Sauerei
weiss, und ebenfalls Informant spielt.
> Ja aber Du bist resistend dagegen ;-) … natürlich. Nicht, weil ich alle Antworten habe, sondern weil ich
in diesen Dingen Pessimist bin, und ein kurzer Abriss der
menschlichen Geschichte gibt mir leider recht.
> Als Dasrstellung das es hier nicht um ein Grundrecht geht das ein
> Privatmensch hat. Sondern um ein Sonderrecht das auch sonderpflichten
> nach sich ziehen sollte. Nun von der grossen Sensibilisierung war
> eben noch nichts zu sehen…
… s.o. Das Sonderrecht ist weg, und das bei Leuten, die einen
relativ leichten Zugang zur Öffentlichkeit haben. Otto
Normalverbraucher hat da dann überhaupt keine Chance mehr, und
versucht er sich zu organisieren, rate wessen Gespräche abgehört
werden.
> Ginge es um die privaten Verbindungsdaten der Journalisten haette
> auch bei einem Telefonat mit Osama Sohn der Laden ein Problem.
… und das ist ja ein netter Vorwand, nicht? FJS hat’s mit
Hochverrat probiert, heutzutage ist Terrorismus das Zauberwort.
> Dieses Risiko habe ich nicht gemeint.
… sondern?
> > Soweit ich weiss, hat man’s den Whistleblowern in oben genannten
> > Firmen nicht gedankt, ganz im Gegenteil.
> Schade da hat wohl jemand anderem die Courage gefehlt.
.. stimmt. Ist den Leuten etwas passiert? Nein, man hat sich
arrangiert. Wird bei den Überwachungsgeschichten auch nicht anders
laufen.
> Rechtsgut? Moment ein Terrorist laeuft frei herum. Was soll das?
… ist es ein verurteilter, wird wohl eine Fahndung eingeleitet
werden, oder?
> Ein Kriminaeller hat dich und deine Familie und tausende andere um
> Ihre Existenz gebrach und verprasst in alle Genuesslichkeit mit
> Journalisten telefonierend deine Kohle ist das OK?
… natürlich nicht. Warum ist der noch auf freiem Fuss? Liegt’s an
den Journalisten?
> Warum handelt
> dieser Journalist nicht?
… ist nicht sein Job. Sonst könnten wir die Exekutive ja durch
Journalisten ersetzen. Wieso schafft es eigentlich ein Journalist,
die Leute aufzuspüren, und der Polizeiapparat nicht?
> Was wahere wenn er auch betroffen waehre?
… dann würde er als Geschädigter vermutlich auch ein Anzeige
machen.
> Haette er auch so gehandelt? Mit verlaub ich habe hier meine Zweifel.
… ich weiss es nicht. Persönliche Betroffenheit trübt im Regelfall
das Urteilsvermögen.
> Ein Informant der gegen einen Terroristen ausgesagt haette wahre
> straffrei und geschuetzt durch ein Zeugenschutzprogramm aus dem
> Schneider (wie treffend). Siehe auch die aktuell laufende Verhandlung
> in Griechenland gegen den RAF Ableger “17N”.
… schön, dass es auch anders läuft.
> > … und ein weiteres Recht z.T. ausgehebelt.
> Wie gesagt nicht mein Recht, kein Grundrecht. Besondere Rechte,
> besondere Verantwortung damit umzugehen, besonders vernachlaessigt
> (im spezielen Fall) und besonders bittere Konsequenzen.
… s.o. Deine Rechte sind die nächsten.
> Und darum grnze ich unsere Grundrechte von den speziellen Rechten der
> Journalisten ab. Kaempfe dann eben um meine noch haerter.
… und welches Sprachrohr hast du? Es läuft doch wieder das alte
Teile- und Herrsche Spiel. Spiele die einzelnen Berufe und
Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus, und schon hast du freie Fahrt.
> Siehe oben im Prinzip hast Du recht. Die guten werden weiterhin
> aufdecken.
… wenn sie dann noch im Geschäft sind. Ist der Ruf erst ‘mal
ruiniert …
> Auch eine Messung mit einem EMS_Geraeht nach einem Sender ist eine
> Recherche oder hab ich das Wort falsch verstanden?
… ich meinte den Journalisten, der vermutlich die Informationen
auch gegenprüfen wird.
cd

Re: Wir ziehen die Grenze! - Polizei darf auf Verbindungsdaten von Jo…

Montag, September 29th, 2008

infos.com/2008/09/28/re-wir-ziehen-die-grenze-polizei-darf-auf-verbindungsdaten-von-jo-3/”>polizei ich werde nicht im Lexikon nachsehen und den Niedergeschriebenen
> Akt zu zitieren das kannst Du auch selber. Bin aber gerne bereit Dir
> mein Rechtsgefuehl darzulegen. Grundrechte sollten ein gemeinsames
> gut aller Menschen sein. Ist das nicht der Fall wird dieses
> Grundrecht auch nur in einem Fall mit Fuessen getreten ist das auch
> nicht mehr dein Grundgut weil es eben an anderer Stelle angezweifelt
> wird. Ich glaube das ist doch der Ausschlaggebende Punkt nach dem du
> gefragt hast oder?
… interessant. Wenn du von diesem Standpunkt ausgehst, was
passiert, wenn das erstemal die Verbdinungsdaten missbraucht werden?
Schwupps, ein weiteres Grundrecht weg.
> Ich werde nicht ueber das Thema Folter diskutieren! Ich werde auch
> nicht ueber Huxley diskutieren! Ich werde dir sagen das ich dafuer
> private Gruende habe und wirst die anerkennen oder alleine
> weiterreden!
… musst du auch nicht. Es ist nur naiv zu glauben, dass das eine
ohne das andere kommt. Es sei denn, du kennst einen Fall, wo es nicht
passiert ist.
> Hast du schon mal einen lebendigen Helden getroffen?
… weil ich eine Redensart zitiert habe?
> Wenn es der Allgemeinheit dient wie in den konkreten Faellen JA!
… und da liegt der springende Punkt. Jeder behauptet das. Keiner
geht her und sagt: wir machen das jetzt, weil wir zusätzliche
Machtbefugnisse brauchen, um mit unliebsamen Elementen nach Belieben
verfahren zu können. Es ging _immer_ um das Wohl der Allgemeinheit,
zu allen Zeiten.
> In diesem Fall bin ich ubergangen worden ich kann defacto nicht
> handeln wo ist der Witz dabei?
… das nachträgliche Rechtfertigen und Verharmlosen ist besser?
> Du wirst schon wieder persoenlich nun gut klaer mich doch ueber mein
> Weltbild und meine Vergangenheit auf.
… die Ausschnitte, die du mir präsentiert hast, sind einfach
nachzuvollziehen. Wenn’s passt, darf man schon mal ein paar
(Grund)Rechte beugen oder brechen - selbstverständlich nur die
Obrigkeit - um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Verkürzt: Der
Zweck heiligt (manchmal) die Mittel. Ist sogar verständlich, wenn man
das Thema emotional angeht, aber ich schädige durch solche Aktionen
das System nachhaltig. Macht korrumpiert, es gibt keine Ausnahme zu
dieser Regel.
> Ich moechte es nicht dulten das ein Tyran durch einen anderen ersetzt
> wird. Ob der Journalist ueber die Veroeffentlichung allgemein
> relevanter Daten entscheiden kann ist sein gesichertes Privatrecht
> aber nicht ein durch seine Profesion zugestandenes, ganz im
> Gegenteil.
… nur wird der (vielleicht bekannte) Journalist wahrscheinlich eher
als mögliche Kontaktperson angesehen, als Otto Normalverbraucher.
> Wenn deine reaktion vorhersehbar ist bist du Manipulierbar. Das gilt
> insbesondere fuer eine Gemeinschaft. Darum ist es auch wichtig das es
> verschiedene Meinungen gibt und man nicht prinzipiel gegen alles was
> von oben kommt ist.
… jetzt unterstellst du. Ich bin nicht gegen alles, was von oben
kommt, aber bei solchen sensiblen Bereichen werde ich automatisch
hellhörig. Ich behaupte auch, dass die Urheber entweder nicht
abschätzen können, was für Folgen derartige Aktionen nach sich
ziehen, oder schlimmer noch, dass diese sogar beabsichtigt sein
können (Vermutlich werde ich jetzt als Verschwörungstheoretiker
abgestempelt).
> Siehe oben.
… es hat trotzdem keine Auswirkung.
> Ich werbe nicht damit ich hoffe du auch nicht.
… du findest die Massnahme in bestimmten Fällen für gerechtfertigt
und verteidigst diese Einstellung, das hat auch (lokalen)
meinungsbildenden Charakter.
> >>…DDR…
> Ich habe Dir gesagt ich werde es nicht tun.
… deine Entscheidung. Es ist egal, über welches Land man sich
unterhält, dass diesen Stand erreicht hat, es läuft überall gleich.
> Kastendenken ist aber nicht mit dem Gedanken der Grundrechte
> vereinbar.
… du hast den Begriff ins Spiel gebracht.
> Du unterstellst das eine Gruppe von Menschen das tut und eine andere
> nicht.
… ja, ist sogar beweisbar, man sehe sich nur die letzten
Malversationen im Wirtschaftsbereich an, zB Worldcom oder Enron.
> > Weil sie persönliche Risiken eingehen?
> Gehen Sie nicht wen Sie kein Risiko haben.
… ich denke, dass man auch im Wirtschaftsbereich Risiken hat.
Soweit ich weiss, hat man’s den Whistleblowern in oben genannten
Firmen nicht gedankt, ganz im Gegenteil.
> > Muss man für Courage mittlerweile bestraft werden?
> Courage ist nur dann Courage wenn Sie auch gefordert wird.
… die kann man auch von sich selbst fordern.
> Courage
> ist nicht mit einem Terroristen zu Telefonieren und den zu verklagen
> der auf grund der Verbindungsdaten der Terroristen einlocht.
… es ist auch keine Courage, die Grundrechte anderer mit Füssen zu
treten, nur um irgendein höherwertiges Rechtsgut zu schützen.
> Das reicht nicht! Ich fuehle mich dadurch keinen deut sicherer.
… nein, aber der Informant wird es sich wohl 2x überlegen, ob er
jemanden kontaktiert, wenn die Gefahr gegeben ist, dass aus welchen
Gründen auch immer, abgehört wird.
> Ist es nicht du unterstellst schon wieder. Auf jedenfall sind die
> zwei Jungs Dingfest.
… und ein weiteres Recht z.T. ausgehebelt. Wie gesagt, wenn der
Zweck die Mittel heiligt, werden sicher noch ganz andere
Lösungsmöglichkeiten gewälzt, auch wenn du das vielleicht nicht
wahrhaben möchtest. In den USA ist man da schon ein Stück weiter, ich
denke, sobald in .de ein Terroranschlag verübt wird, werden die
Scharfmacher auch hier ordentlich anschieben, natürlich nur zum Wohl
der Allgemeinheit.
> Weiss ich nicht frag einen Journalisten.
… verstehe, darüber lohnt es sich also nicht nachzudenken.
> Du unterstellst jedem Journalisten unfaehigkeit ohne Informanten zu
> arbeiten.
… ich unterstelle, dass der Journalist an weniger Informationen
herankommen wird, weil sich auch die Informanten in Zukunft bedeckter
halten werden.
> In diesem Fall waehre es ein leichtes gewesen den Raum
> elektronisch zu filzen. Vieleicht ist sogar gefaehrlich sich auf
> Informanten zu verlassen wenn diese nur das erzaehlen das auch
> gehoert werden soll.
… genau, und recherchiert wird bei dir nicht.
> > … warum soll ich ihre Befugnisse dann immer weiter ausbauen?
> Sollst du auch nicht. Siehe es doch mal so die Jungs die die
> Flugzeuge aufhalten bevor Sie in Hochhaeuser landen koennen es nicht
> besser.
… die werden’s mit diesen Mitteln wohl auch nicht schaffen. Aber es
reicht, wenn man ein paar andere Leute aus dem Verkehr zieht, die
paar Irrtümer muss man zum Wohle der Allgemeinheit halt verschmerzen.
> Sie brauchen die Jungs die mit den Piloten reden und wenn die
> nicht miteinander reden holen Sie sich das Ja von einem Richter.
… und das fällt mit zunehmenden Masse immer leichter.
> Nicht alle wohnen auf dem Land und nicht alle Terroristen kanden in
> Hochhaeusern.
… und nicht alle Leute, die durch solche Massnahmen eins
übergezogen bekommen, sind Terroristen.
> Sag mal wo liegt der Rekord fuer den laengsten Thread?
… who cares?
cd

Re: Wir ziehen die Grenze! - Polizei darf auf Verbindungsdaten von Jo…

Montag, September 29th, 2008

polizeimich hätte deine Definition davon interessiert.
Also ich werde nicht im Lexikon nachsehen und den Niedergeschriebenen
Akt zu zitieren das kannst Du auch selber. Bin aber gerne bereit Dir
mein Rechtsgefuehl darzulegen. Grundrechte sollten ein gemeinsames
gut aller Menschen sein. Ist das nicht der Fall wird dieses
Grundrecht auch nur in einem Fall mit Fuessen getreten ist das auch
nicht mehr dein Grundgut weil es eben an anderer Stelle angezweifelt
wird. Ich glaube das ist doch der Ausschlaggebende Punkt nach dem du
gefragt hast oder?
> … vermutlich werfe ich sie einen Topf, weil sie in anderen Systemen
> gemeinsam verwendet wurden. Und vielleicht gefällt dir ja Huxley’s
> Vision?
Ich werde nicht ueber das Thema Folter diskutieren! Ich werde auch
nicht ueber Huxley diskutieren! Ich werde dir sagen das ich dafuer
private Gruende habe und wirst die anerkennen oder alleine
weiterreden!
> … in welche Schublade habe ich dich denn deiner Meinung nach
> gesteckt? Unschuldvermutung? Kann dazu nur sagen: Hättest du
> geschwiegen, wärst du ein Held geblieben.
Hast du schon mal einen lebendigen Helden getroffen?
> … Für dich ist eine Erweiterung
> der Überwachungsmöglichkeiten der Exekutive offensichtlich
> vorstellbar.
Wenn es der Allgemeinheit dient wie in den konkreten Faellen JA!
> … ich denke, du wirst andere Schritte auch gutheissen oder gar
> nicht mitbekommen, weil sie nicht öffentlich erfolgen
In diesem Fall bin ich ubergangen worden ich kann defacto nicht
handeln wo ist der Witz dabei?
> oder in dein Weltbild passen.
Du wirst schon wieder persoenlich nun gut klaer mich doch ueber mein
Weltbild und meine Vergangenheit auf.
> … welchen Fortschritt haben wir denn im ethisch/moralischen Sinn
> erreicht? Die Leute sind immer noch für einfache Botschaften und
> Problemlösungen zugänglich, die Blender haben immer noch ihre
> Anhänger, und allzuschnell ist man bereit, bereits erreichte
> Errungenschaften wieder über Bord zu werfen, solange jemand nur laut
> und energisch genug darauf drängt. Und kommt man damit heute nicht
> durch, probiert man’s morgen einfach wieder. Die Demokratie wird uns
> nicht schützen, um John Hurt in einem Interview zu zitieren.
Ich moechte es nicht dulten das ein Tyran durch einen anderen ersetzt
wird. Ob der Journalist ueber die Veroeffentlichung allgemein
relevanter Daten entscheiden kann ist sein gesichertes Privatrecht
aber nicht ein durch seine Profesion zugestandenes, ganz im
Gegenteil.
> … und jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient, wenn wir
> schon bei Binsenweisheiten sind. Ja, stimmt. Aber muss ich sie auch
> noch in ihrem Treiben unterstützen, in dem ich deren Vorschläge ohne
> Widerspruch übernehme?
Wenn deine reaktion vorhersehbar ist bist du Manipulierbar. Das gilt
insbesondere fuer eine Gemeinschaft. Darum ist es auch wichtig das es
verschiedene Meinungen gibt und man nicht prinzipiel gegen alles was
von oben kommt ist.
> … weil unsere Meinungsverschiedenheit keine Auswirkung hat und
> niemand ausser uns sich dafür interessiert.
Siehe oben.
> … und warum soll ich den drohenden (für mich erkennbaren) Untergang
> noch beschleunigen in dem ich auch noch dafür werbe?
Ich werbe nicht damit ich hoffe du auch nicht.
>>…DDR…
Ich habe Dir gesagt ich werde es nicht tun.
> > Kasten untrescheiden Menschengruppen per definition.
> … und jede Kaste erhält ihre eigene Behandlung. Aber immerhin wurde
> nach Kasten differenziert.
Kastendenken ist aber nicht mit dem Gedanken der Grundrechte
vereinbar.
> > Wer sind die anderen warum haben die mehr rechte wie wir?
> … weil sie vielleicht nicht bei jeder Schweinerei wegschauen?
Du unterstellst das eine Gruppe von Menschen das tut und eine andere
nicht.
> Weil sie persönliche Risiken eingehen?
Gehen Sie nicht wen Sie kein Risiko haben.
> Muss man für Courage mittlerweile bestraft werden?
Courage ist nur dann Courage wenn Sie auch gefordert wird. Courage
ist nicht mit einem Terroristen zu Telefonieren und den zu verklagen
der auf grund der Verbindungsdaten der Terroristen einlocht.
> > Warum koenen die per definition erkennen das die Auswirkungen dieser
> > Nicht-Information mir keinen Schaden zufuegen?
> … weil diese Informationen zB auf Gesetzesverstösse hinweisen?
Das reicht nicht! Ich fuehle mich dadurch keinen deut sicherer.
> > Kann ich dir nicht sagen, nach meinem Gefuehl wirds wohl schwieriger
> > werden.
> … und das ist genau im Sinne der Erfinder.
Ist es nicht du unterstellst schon wieder. Auf jedenfall sind die
zwei Jungs Dingfest.
> … nein, ich meine Menschen, die Fehlentwicklungen, Gesetzesbrüche,
> etc. nicht unter den Teppich kehren, sondern aufdecken, obwohl sie
> dabei sehr viel zu verlieren haben. Wie schnell wären die wohl zum
> Schweigen gebracht, wenn zB die eigene Behörde mit solchen Mitteln
> gegen sie vorgehen darf?
Weiss ich nicht frag einen Journalisten.
> würden. Man könnte ja zB nicht einmal mehr den Missbrauch dieses
> Instruments anprangern, weil jeder Informant mit der sofortigen
> Entdeckung rechnen müsste.
Du unterstellst jedem Journalisten unfaehigkeit ohne Informanten zu
arbeiten. In diesem Fall waehre es ein leichtes gewesen den Raum
elektronisch zu filzen. Vieleicht ist sogar gefaehrlich sich auf
Informanten zu verlassen wenn diese nur das erzaehlen das auch
gehoert werden soll.
> … ihre Profession ist es, Urteile zu verhängen und das Gesetz
> anzuwenden. Die des Journalisten, Informationen zu sammeln und zu
> veröffentlichen. Jeder sollte sich aus dem Gebiet des anderen
> heraushalten - sofern keine Gesetze überschritten werden, und da gilt
> bekanntlich die Unschuldsvermutung.
Ups wir sind ja einer fast Meinung???
> > Kann sein werde ich “ueberdenken” bis dahin werde ich eben
> > Journalisten nicht zur Judikativen zaehlen.
> .. und die Judikative nicht zu den Journalisten.
Schin wieder wohin soll das fuehren???
> … warum soll ich ihre Befugnisse dann immer weiter ausbauen?
Sollst du auch nicht. Siehe es doch mal so die Jungs die die
Flugzeuge aufhalten bevor Sie in Hochhaeuser landen koennen es nicht
besser. Sie brauchen die Jungs die mit den Piloten reden und wenn die
nicht miteinander reden holen Sie sich das Ja von einem Richter.
Nicht alle wohnen auf dem Land und nicht alle Terroristen kanden in
Hochhaeusern.
Sag mal wo liegt der Rekord fuer den laengsten Thread?

Re: Wir ziehen die Grenze! - Polizei darf auf Verbindungsdaten von Jo…

Sonntag, September 28th, 2008

polizeite ich das wissen war doch dein Spruch ich zitiere “ach so
> bezeichnet man die Grundrechte neuerdings?”
… mich hätte deine Definition davon interessiert.
> Nicht nur das Du Folter und Abhoeren in einen Topf wirfst du
> Unterstellst hier auch Gedankengut (Huxley) hmmm an wen erinnert mich
> jetzt das?
… vermutlich werfe ich sie einen Topf, weil sie in anderen Systemen
gemeinsam verwendet wurden. Und vielleicht gefällt dir ja Huxley’s
Vision?
> Wie war das mit dem Schubladen denken und der
> Unschuldsvermutung die du ja eigentlich Mir ankreidest.
… in welche Schublade habe ich dich denn deiner Meinung nach
gesteckt? Unschuldvermutung? Kann dazu nur sagen: Hättest du
geschwiegen, wärst du ein Held geblieben.
> Ausserdem ist
> die beurteilung meiner Person hier voellig irrelevant.
… ich beurteile auch nur deine Argumente, die allerdings auf
irgendeiner Grundlage fussen müssen. Für dich ist eine Erweiterung
der Überwachungsmöglichkeiten der Exekutive offensichtlich
vorstellbar.
> Nein wir sind auch noch da!
… ich denke, du wirst andere Schritte auch gutheissen oder gar
nicht mitbekommen, weil sie nicht öffentlich erfolgen oder in dein
Weltbild passen.
> Wenn du jedem Anfang waehrst wirst Du lange auf den Fortschritt
> warten.
… welchen Fortschritt haben wir denn im ethisch/moralischen Sinn
erreicht? Die Leute sind immer noch für einfache Botschaften und
Problemlösungen zugänglich, die Blender haben immer noch ihre
Anhänger, und allzuschnell ist man bereit, bereits erreichte
Errungenschaften wieder über Bord zu werfen, solange jemand nur laut
und energisch genug darauf drängt. Und kommt man damit heute nicht
durch, probiert man’s morgen einfach wieder. Die Demokratie wird uns
nicht schützen, um John Hurt in einem Interview zu zitieren.
> Jede Generation hat den “Fuehrer” verdient den Sie zugelassen
> hat.
… und jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient, wenn wir
schon bei Binsenweisheiten sind. Ja, stimmt. Aber muss ich sie auch
noch in ihrem Treiben unterstützen, in dem ich deren Vorschläge ohne
Widerspruch übernehme?
> Auch das wir hier Unterschiedlicher Meinung sind ist ein Zeichen
> das alles so funktioniert wie es sollte, zumindest in meinen Augen.
… weil unsere Meinungsverschiedenheit keine Auswirkung hat und
niemand ausser uns sich dafür interessiert.
> Nicht auf diesen Planeten aber das ist die Natur des Menschen.
… und warum soll ich den drohenden (für mich erkennbaren) Untergang
noch beschleunigen in dem ich auch noch dafür werbe?
> Toll du kannst es nicht lassen. Ich weigere mich darauf einzugehen
> und dich in eine Schublade zu stecken. Siehst Du schon wieder ein
> Grundrecht das ich nutze.
… du kannst mich auch gerne in eine Schublade stecken, ich denke,
ich werde das überleben. Und meine Ausflug zur DDR war ernst gemeint.
Überwachungsverordnungen, Bespitzelung, Abhören von Journalisten,
etc. gehen aus meiner Sicht ganz klar in die Richtung. Was ist von
der angeblich offenen Gesellschaft noch übriggeblieben? Wir driften
immer mehr in ein Neo-Biedermeier ab, wo sich jeder auf seine 4 Wände
(oder ins Internet) zurückzieht und an Politik kein Interesse mehr
hat. Aber vielleicht gibt’s aus dieser Periode dann wieder mal schöne
Möbel, erhalten für die Nachwelt …
> Kasten untrescheiden Menschengruppen per definition.
… und jede Kaste erhält ihre eigene Behandlung. Aber immerhin wurde
nach Kasten differenziert.
> Wer sind die anderen warum haben die mehr rechte wie wir?
… weil sie vielleicht nicht bei jeder Schweinerei wegschauen? Weil
sie persönliche Risiken eingehen? Muss man für Courage mittlerweile
bestraft werden?
> Warum
> koenen die per definition erkennen das die Auswirkungen dieser
> Nicht-Information mir keinen Schaden zufuegen?
… weil diese Informationen zB auf Gesetzesverstösse hinweisen?
> Kann ich dir nicht sagen, nach meinem Gefuehl wirds wohl schwieriger
> werden.
… und das ist genau im Sinne der Erfinder.
> > Whistleblower kriegen generell keine Anerkennung sondern nur Schwierigkeiten.
> Meinst Du hier Menschen die auch als Helden, Martyrer bezeichnet
> werden?
… nein, ich meine Menschen, die Fehlentwicklungen, Gesetzesbrüche,
etc. nicht unter den Teppich kehren, sondern aufdecken, obwohl sie
dabei sehr viel zu verlieren haben. Wie schnell wären die wohl zum
Schweigen gebracht, wenn zB die eigene Behörde mit solchen Mitteln
gegen sie vorgehen darf?
> Den Kommentar zur Spiegel Affaere schenk ich mir da kann man nicht
> geteilter Meinung sein.
… ist aber ein sehr gutes Beispiel, wie man sehr schnell Gründe
erfinden kann, um Leute zu diskreditieren und zum Schweigen zu
bringen. Hat nicht geklappt, aber alles, was FJS passiert ist, war,
dass er nicht Bundeskanzler geworden ist. Und das war vor
Jahrzehnten. Überleg’ dir nur mal kurz, was passiert, wenn
Journalisten zB aufgrund von Erwägungen zur Nationalen Sicherheit
dank der allgemeinen Terror-Hysterie auf Schritt und Tritt beobachtet
würden. Man könnte ja zB nicht einmal mehr den Missbrauch dieses
Instruments anprangern, weil jeder Informant mit der sofortigen
Entdeckung rechnen müsste.
> Das ist Ihre Profesion seit wann sollten das auch noch Journalisten
> duerfen irgendwo muss eine Grenze sein ich ziehe Sie bei
> Journalisten.
… ihre Profession ist es, Urteile zu verhängen und das Gesetz
anzuwenden. Die des Journalisten, Informationen zu sammeln und zu
veröffentlichen. Jeder sollte sich aus dem Gebiet des anderen
heraushalten - sofern keine Gesetze überschritten werden, und da gilt
bekanntlich die Unschuldsvermutung.
> Kann sein werde ich “ueberdenken” bis dahin werde ich eben
> Journalisten nicht zur Judikativen zaehlen.
.. und die Judikative nicht zu den Journalisten.
> Sollst Du eben nicht.
… warum soll ich ihre Befugnisse dann immer weiter ausbauen?
cd