Re: Wir ziehen die Grenze! - Polizei darf auf Verbindungsdaten von Jo…

September 23rd, 2008

polizei fast genau so die Institution find aich unverzichtbar. Die
> Personen die diesen Auftrag (der Information) freiwillig uebenommen
> haben sind aus meiner Sicht nicht im Sinne des Erfinders, na gut ich
> relativiere viele davon nehmen den Informationsauftrag nicht so ernst
> im Vergleich zum kommerziellen Erfolg..
… sind auch nur Menschen. ;-) > > … Filmtipp: Bowling for Columbine. Da wird dieser schöne Satz
> > entsprechend demontiert.
> Na das will ich sehen. Ist das auch der deutsche Titel?
… ja. Regisseur Michael Moore. Warnung: Kann einen betroffen machen
und zum Nachdenken anregen. Dazu ein Buchtip: Stupid White Men.
> Ich hoffe nicht.
… die Hoffnung stirbt zuletzt.
> Ich finde es gut dass Sie alle zur Verfuegung haben. Leider stimmt es
> dass Sie seit den 70er Jahren zum guten Ton gehoert diese immer
> seltener zu benutzen. Immer muss ein Leitwolf her um die Massen zu
> mobilisieren eigentlich schade. Eigentlich waehren die naechsten 68er
> jetzt dran.
… dazu fehlt der Leidensdruck. Einige haben ja doch aus der
Geschichte gelernt, aber nur, wie sie bestimtme Sachen durchkriegen,
ohne allzu grosse Revolte zu provozieren.
cd

Re: Wir ziehen die Grenze! - Polizei darf auf Verbindungsdaten von Jo…

September 22nd, 2008

> > … ja.
> Ich jetzt aber nicht mehr.
… dein Problem.
> > … ach so bezeichnet man die Grundrechte neuerdings?
> Nein so bezeichnet man immer noch Gewohnheitsrecht.
… gibt’s für dich dann überhaupt Grundrechte?
> In diesem Fall haette ich auf jedes Recht verzichtet. Obwohl diese
> Geschichte langsam totgetrampelt wird haette ich in unseren
> Breitengraden das nicht mehr fuer moeglich gehalten.
… wieso? Du befürwortest doch in anderen Bereichen auch neue
Massnahmen und Einschränkungen, wenn ich dich richtig verstanden
habe. Zusammen mit den anderen gelingt es dir sicher, eine schöne
neue Welt zu schaffen (frei nach A. Huxley)
> Da wollen wir aber nicht mehr hin oder?
… sind erst einmal die Medien am Gängelband, geht der Rest auch
ganz einfach. Keine Ahnung, wie du zu der Überzeugung kommst, dass
nach der Einschränkung gewisser “Privilegien” nichts mehr nachkommt,
ich kann nicht erkennen, dass sich die derzeitige Generation
ethisch/moralisch nennenswert weiterentwickelt hat. Vielleicht kannst
du mir ja ein Beispiel in der Geschichte nennen, wo die Leute
aufgehört haben, bevor’s unterträglich wurde.
> > Solche Ideen sind es natürlich wert, laufend neu überdacht zu werden.
> Sind sie! Wie Du schon selber festgestellt hast sollten einige so
> ueberdacht werden das Sie abgeschaft werden.
… eben. Für dich ist es ok, wenn die Polizei aufgrund bestimmter
Regelungen ab nun Journalisten entsprechend überwachen kann, für
andere ist es ok, wenn man Informationen wieder durch Folter gewinnen
kann, usw. Wenn ihr alle an einem Strang zieht, steht der perfekte
Staat in null komma nichts. Vermutlich wurde über die DDR nur
gelästert, weil man selbst dorthin wollte.
>
> > > Tja lass mal sehen alte Sprueche… mitgehangen, mitgefangen oder wie
> > > ging der noch?
> Je oler je doller.
… schön, wenn du deine eigenen Aussagen auch noch kommentierst.
Spart mir Zeit.
> > … vergiss’ die Sippenhaft nicht. Solche Errungenschaften wollen
> > alle neu überdacht werden.
> Wenn dann Kastenhaft.
… auch gut. Hauptsache alle über einen Kamm scheren, das reduziert
den organisatorischen Aufwand.
> > … nein, aber du hattest ja auch nie vor, ernsthaft Argumente für
> > dieses Thema zu liefern, oder?
> Doch! Aber bitte hier eben nochmal.
> In dieser ganzen Geschichte erwaehnt man Meinungsfreiheit,
> Pressefreiheit, Informationsfreiheit. Das Thema um das es geht ist
> aber nicht die Behinderung der Veroeffentlichung von Informationen
> sondern das bewuste Zurueckhalten der selbigen.
… und das gerät in Konflikt mit der Veröffentlichung von
Informationen, die andere lieber geheimhalten würden. Wie will man da
noch Problem/Skandale aufdecken, wenn man als Informant rechnen muss,
sofort aufgespürt zu werden? Whistleblower kriegen generell keine
Anerkennung sondern nur Schwierigkeiten. Wenn dann die Bemühungen
noch im Keim erstickt werden, weil die Gegenseite mit entsprechenden
Vorwänden sofort das Leck aufspüren und unschädlich machen kann,
ist’s vorbei. Und dass das passieren wird, liegt für mich auf der
Hand, oder ist zB die Spiegel-Affäre schon wieder in Vergessenheit
geraten?
> Mich stoert dass ein
> einziger abwaegen kann welche Informationen wem schaden koennen. Nein
> das sollten mehrere entscheiden.
… diese Einzelentscheidung findest du aber auch an anderer Stelle.
Wieviele Richter braucht man wohl, um eine Abhörgenehmigung zu
bekommen?
> Gab es einen Initiative der
> Journalisten eine Ethikkommision die sich damit befasst haette? Es
> wird von uns erwartet hinzunehmen das ein Journalist urteilen kann ob
> ein Verbrecher inaktiv ist oder der Allgemeinheit nicht schaden wird
> nur weil er jemand anderen verpfiffen hat. Wenn dieser Journalist
> dazu in der Lage ist hat er seinen Beruf verfehlt man braeuchte Ihn
> ganz dringend in Vollzugsanstallten um zu sagen wann ein Verurteilter
> Straftaeter wieder raus darf. Nein so einfach ist es wohl nicht.
> Was mich nochmehr als dass stoert ist eine alte Idee die von wohl
> noch nie so “ueberdacht” wurde. Es sind immer diese kleinen Ausnahmen
> und Fehlverhalten die dazu hergenommen werden der breiten Masse eine
> Massnahme aufzudruecken und tatsaechlich Freiheiten zu beschneiden.
> Man kommt nicht auf die Idee zu sagen “wir klonen jetzt Menschen”
> nein Stueck fuer Stueck wird daran gesegt bis die politische Lage und
> die Gelegenheit es erlaubt. Man kommt auch nicht auf die Idee gleich
> die ganze Befoelkerung zu belauschen. Erst kommen die Jungs auf den
> Kicker die wirklich mit Verbrechern zu tun haben aber statt
> Verantwortung zu uebernehmen solange auf ihr “Recht” verweisen bis es
> absurt wird. Vieleicht ein anderes Beispiel siehe die
> sicherheitsmassnahmen nach den 11.9 in den USA das ist doch wirklich
> absurt.
… und hier fangen wir halt bei den Informanten der Journalisten an.
Ich kann da keine allzugrossen Unterschiede feststellen, ich denke,
da trübt deine Aversion gegenüber manchem Journalisten dein
Urteilsvermögen.
> Wieso sollte ich mich fuer ein Privileg einer Gruppe stark machen der
> ich nicht vertrauen kann? Wieso sollten meine Rechte daran gekoppelt
> sein?
… mit dem Argument könnte ich auch gegen Exekutive und Judikative
argumentieren. Wieso soll man diesen mehr vertrauen können? Sind auch
nur Menschen.
> Irgenwie sehe ich das nicht.
> Sachlich genug?
… guter Versuch, obwohl du dir aus meiner Sicht z.T. widersprichst.
Bei der Demontage an anderer Stelle bist du dagegen, aber bei den
Journalisten ist’s dir recht. So agieren übrigens auch die
Befürworter für andere Einschränkungen und Änderungen. Alle Ideen
zusammengenommen führen dann wieder in altbekannte Zustände.
cd

Re: Was wollen die eigentlich? - Polizei erwischt Musikpiraten

September 22nd, 2008

>
> > UrhG

Re: Ein Staatliches Armutszeugnis !! - Polizei erwischt Musikpiraten

September 19th, 2008

polizeies gilt für die Filmindustrie (sorry Arnold - aber Du mußt
> zugeben, daß Ihr überbezahlt seid!).
Überbezahlt - ist ein Begriff den es gar nicht gibt.
Wenn jemand gewillt ist, so viel geld zu Zahlen für eine Leistung,
wie er es tut, dann ist das keine Überbezahlung, sondern eine ganz
normale Vergütung für ein Produkt/Dienst.
Schwierig wird es, wenn es eine Konkurenz gibt, die günstiger agiert
und plötzlich keiner mehr gewillt ist, mehr geld zu zahlen.
Dies ist offenbar bei Musik der Fall. Es gibt offenbar viele Menschen
die bereit sind für umsonst zu arbeiten, und musik zu machen - sie
bedienen sich dabei vorhandener vorlagen, was die Sache natürlich
deutlich leichter macht.
Das orginal muß also so viel besser sein als die Fälschung- das man
trotzdem dafür gewillt ist zu zahlen. Robby Williams verlangt locker
>50euronen für eine Konzertkarte, und spielt vor ausverkauften
häusern. Er verdient sein Geld damit wirklich. Er ist nicht
überbezahlt, denn es gibt genug Leute die das geld gern dafür
ausgeben. es gibt genaugenommen noch viel mehr leute die es gern
würden, aber zu spät gekommen sind.
Das nachsehen haben natürlichb die, die so eine show nicht bieten
können. Andererseits - wer nix kann, verdient auch nix.

Re: sinnlos… - Polizei stellt Mordvideo ins Netz

September 19th, 2008

:
> war anscheinend der Aufruf J. Kuri’s zur Maessigung..
Ja, trotzdem will ich ihm an dieser Stelle mal ein Sonderlob zollen.
Danke, Herr Kuri. Bitte machen Sie weiter so.
> Es wurde jemand auf offener Strasse erschossen und der
> Heise-Forum-Mob hat nichts anderes zu tun als die Tat
> gutzuheissen… (ja, das Opfer war ein Krimineller,
> und? Hat er deswegen keine Rechte mehr? Darf ich jetzt
> auch losziehen und Ex-Knackis von der Strasse ballern?)
Wenn es nach einigen ging, schon. Und das wahrscheinlich schon nach
Hörensagen, wie es vor rund einem Jahr in England passiert ist.
Über Therapie kann man sicherlich nachdenken. Daß Sexualstraftäter als
prinzipiell nicht therapierbar eingestuft wurden von unserem Kanzler
passt in die Reihe der Aussagen, daß Arbeitslose alles faule Säcke
sind. Therapien sind leider kein Allheilmittel, Psychologen sind nicht
nur keine Wissenschaftler, sondern auch keine Hellseher. Ich glaube
nicht, daß sich einer von denen freut, wenn er hört, daß ein Ex-Fall
von ihm wieder eine Tat begeht.
Daß in dem Zusammenhang wieder die Todesstrafe ins Spiel gebracht wird,
ist für mich jedoch mit das schlimmste. Letztlich sind bei den meisten
Befürwortern nichtmal Rachegedanken sie Motivation. Die kann nur jemand
hegen, der tatsächlich betroffen ist. Ich schätze mal, die meisten sind
doch froh, wenn der Bengel von Gegenüber die Abendruhe nicht stört. Und
das ist das verlogene an der ganzen Situation: Deutschland wird kein
Stück kinderfreundlicher, nur weil es die Todesstrafe für
Kinderschänder gäbe. (Nebenbei bemerkt gibt es diese AFAIK auch nicht
für amerikanische.) Es wäre gut, wenn sich diese Menschen, die sich
beim Wort Kinderschänder aufspielen, auch mal so aufspielen würden,
wenn es um Schulqualität oder Spielplätze geht und Toleranz sowie
Verständnis für Kinder und Jugendlichen zeigen würde. Aber da macht
keine der Klappe auf. Schade.
MfG,
Cujo

Re: ENTSCHULDIGUNG… - Polizei-Razzien bei belgischen Napster-U…

September 18th, 2008

:
> > Na, Ihr verstosst doch gegen Copyright-Gesetze, wenn Ihr Euch von
> > Napster was runterladet und davon z.B. eine CD macht. Oder etwa
> > nicht?
> > Ist das nicht das gleiche wie bei den warez-Typen?
> > Achso, die “Herren Diebe” wollen auch noch ein Sprachrohr ;) > hatten wir nicht vereinbart, dass worte wie ‘dieb’ etc. nicht
> mehr benutzt werden? schön und gut, lieber zum ‘asozialen pack*
> gehören als niveaulos immer von dieben etc reden, wenn die rechts-
> lage noch gar nicht geklärt ist.
“Die Musiktauschbörse Napster muss zwar nicht komplett vom Netz, sie
hat aber das illegale Kopieren urheberrechtlich geschützter Musik zu
unterbinden. Das Gericht, das über die einstweilige Verfügung im Rahmen
der Klage der Musikindustrie gegen Napster zu entscheiden hatte,
bestätigte die Verfügung, nach der die Musik-Tauschbörse
Urheberrechtsverletzungen begangen hat”
Groschen Gefallen?

Re: Sehr gut! - Polizei-Razzien bei belgischen Napster-U…

September 17th, 2008

:
>
> Die Macht der Musikindustrie entspricht einer Zeitung mit
> Monopolstellung (ab morgen gibt’s nur noch ‘Bild’).
> Dieses Monopol prägt den Geschmack des Konsumenten,
> so wie z.B. eine Zeitung dessen Meinung.
>
> D.h., die MI erzeugt genau den Bedarf, den sie deckt, nichts
> Anderes daneben hat noch eine Chance Bedeutung zu
> erfahren. Somit ist die MI die Hauptverantwortliche für
> die Verödung der Musikkultur.
>
> > Also was ist so falsch an der Musikindustrie? - Weckt Sie nicht
> die
> > Lust und deckt Sie nicht den Bedarf der Konsumenten?
> >
> > Denkt Ihr “Napster-User-mit-Weltverbesserungsformel” wirklich,
> die
> > Leute wollen eine Musiklandschaft, die nach Euren Gedanken
> > aussieht?
>
> Die Leute wollen zunächst garnichts. Die Leute sind -in der Masse-
> nichts weiter als eine Herde dummer blökender Schafe, die es gesagt
> kriegen wollen, wo es langgeht.
>
> Da die MI das Monopol auf das einzige ‘Sprachrohr’ hält, kann
> andere
> Musik sich schlecht oder gar nicht durchsetzen.
>
> Ich will eine Musiklandschaft, die bunt und vielfältig ist und
> nicht
> der
> durch die MI erzwungene Einheitsbrei!
>
> Mr. Moto
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Re: Was wollen die eigentlich? - Polizei erwischt Musikpiraten

September 16th, 2008

polizei

Re: Steuerklassen - Polizei stellt Mordvideo ins Netz

September 15th, 2008

:
> > Grundgesetz Art. 6
> > (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der
> > staatlichen
> > Ordnung.
> > (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der
> > Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre
> > Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
> Also: Die Eltern haben die Pflicht? […]
> Es wird auch nur von dem “Schutze” gesprochen. Nichts von der
> Pflicht zur unbedingten Vermehrung…
ROTFL … *tränenindenaugen* …
Du Schelm mißverstehst ihn doch absichtlich. Aber vielleicht hat
Team-Psycho.de das ja wirklich so gemeint …
“[…] die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht […]” bezieht sich
IMHO darauf, daß vor allem die Eltern das Kind erziehen, vor Lehrern
und anderen “Hilfserziehern”.
Ich glaub’ aber nicht, daß unser GG ausdrückt, daß es eine Pflicht
zum Kinde gibt. *immernochtränenindenaugen*
floh

Re: Ich erinnere mich, - Polizei erwischt Musikpiraten

September 15th, 2008

polizeie klingelt
> Kollege öffnet Haustür
> GEZie schiebt das Bein zwischen Tür und Angel
> Kollege warnt freundlich, sich auf sein Hausrecht berufend
> GEZie versucht dennoch sich Zugang zu verschaffen
> Kollege tritt ihn gegens Schienbein gibt ihm gepflegt ein auf die 12
> GEZie zieht fluchend und mit “rechtlichen Folgen” drohend ab - ward
> aber nie wieder gesehen.
>
> Würd mich interessieren, ob an der Story was dran sein könnte.
Ja,
ist was dran. Die GEZ ist zwar allgemein gehaßt, aber akzeptiert.
Die haben kein Interesse dran, negativ in die Schlagzeilen zu kommen,
mit Schlägerei und so. Zumal die GEZ zwar die (positiven) Ergebnisse
dieser Schnüffler gerne akzeptiert, aber von solchen Rauhbeinmethoden
offiziell nichts wissen will. Bei mir war das unspektakulärer, der
hat geklingelt, über die Sprechanlage irgend einen Blödsinn erzählt,
bis er dann doch damit rauskam, das er von GEZ ist. Er bekam von mir
dann noch ein gepflegtes “Fick dich, Du Arschloch”, dann den Hörer
aufgelegt. Auch nie wieder was von gehört.